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WilliManni
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2009 4:42 pm Antworten mit ZitatNach oben

Es war ein gewöhnlicher Abend in dem kleinen Dörfchen Schattental, die Straßen wurden vom sanften Mondlicht erhellt. Ab und an stolperte mal ein berauschter Dorfbewohner aus der Kneipe „Zum betrunkenem Gnom“ und machte sich auf den Heimweg. Am Ende der Straße war eine vermummte Gestalt zu erkennen, auf einem Stock gestützt schleppte der alte sich in Richtung der Dorfkneipe. Auf seinem Weg dorthin pöbelten ihn immer wieder die betrunkenen Bewohner an, er solle endlich hier verschwinden, seine dauernden Lügenmärchen interessierten ja doch niemanden hier. Das Geschwätz nicht weiter beachtend lief er stets weiter zur Kneipe. Klirrende Gläser und lautes Grölen waren schon von weitem zu hören, solch reges Treiben zu später Stunde war nichts Ungewöhnliches in dem Dorf, schließlich war es im ganzen Land bekannt für sein köstliches Bier und gutem Wein, Grund genug für die Menschen auch von weit her zu kommen.

Nur noch ein paar Schritte und der alte hatte es geschafft, seine knochige Hand wollte gerade den Türknauf umgreifen als mit lautem Gelächter aus dem inneren die Tür aufstieß und ein völlig betrunkener Mann herausgerannt kam und sich mitten auf der Straße übergab. Der alte Mann schmunzelte und trat hinein. Es brauchte nur wenige Sekunden bis die Menschenmasse ihn bemerkte und es wurde ruhiger…unruhiges Gemurmel begann sich auszubreiten. Beim vorbeigehen bekam der vermummte immer wieder Gesprächsfetzen mit: „Der schon wieder…gleich geht es wieder los!“ „Ich bin mal gespannt welche Lügen er uns heute wieder auftischen will.“ „Immer dieses dumme Gerede über eine ferne Welt mit Ungeheuern und Kämpfern.“

Der alte Mann schenkte auch diesem Gerede keine Aufmerksamkeit und humpelte in Richtung der Theke, der Wirt kannte ihn ebenfalls schon lange und begann schon einmal ein Bier für ihn zu zapfen. Lächelnd zog er seine Kapuze herab, lehnte seinen Stock an die Wand und lies sich auf einem Hocker nieder. Die Lautstärke in der Kneipe wurde mittlerweile schon wieder etwas mehr, der Gesang begann wieder und die geleerten Gläser wurden auf die Tische gehauen.

2 Stunden sind seit der Ankunft des berüchtigten alten Mannes nun schon vergangen, die Dorfbewohner waren verwundert warum es nicht schon längst begonnen hatte und blickten immer wieder auf den alten Trunkenbold. Nun dauerte es aber nicht mehr lange ehe er sich zu der Masse hindrehte und aufstand. Er nahm seinen Stock und klopfte damit einige Male auf den Holzboden unter sich, Stille folgte und der Mann erhob seine Stimme:
„Hört Hört meine Damen und Herren ich habe euch etwas zu sagen! Es ist eine Warnung, ein großer Krieg wird bevor stehen! Versammelt euch alle um mich und ich werde es euch berichten.“ Mit diesen Worten stolperte der Trunkenbold an den freien Tisch in der Mitte der Kneipe und setzte sich mit einem lauten knarren des Stuhles. Die Bewohner des Dorfes schenkten ihm kaum noch Beachtung denn sie kannten seine Geschichten schon alle und wussten dass er diese jeden 7. Abend in der Woche erzählte, es lief immer gleich ab: Der alte Mann kommt in die Kneipe trinkt ein paar Bier und dann erzählt er irgendwelche wirren Geschichten. Jedoch fand er jede Woche wieder neue Zuhörer aus entfernten Dörfern und Städten, so auch heute.

„Wie ich bereits sagte, es geht um einen uralten Krieg zwischen eigentlich gar nicht so verschiedenen Parteien. Es wird immer schlimmer Tag für Tag sterben Menschen ob nun unschuldig oder verdient, es ist immer wieder eine Tragödie.“ Eine gespannte Zuhörerin wirft die Frage ein warum sie nie etwas von solch einem Krieg gehört habe, es sei doch alles ruhig und das seit vielen Jahren. Eifriges nicken folgte von den umstehenden und ein alt eingesessener Dorfbewohner warf mit herablassender vorwurfsvoller Stimme ein: „Jetzt geht’s wieder los, die Lügenmärchen beginnen!“

Der alte schmunzelte nur und erhob wieder seine Stimme: „Natürlich habt ihr davon nie etwas gehört, der Krieg findet ja auch nicht hier sondern in einem fernen Land statt, wir bekommen davon nichts mit, was aber nicht heißt das es uns egal sein kann!“ „Ein fernes Land“, fragend blickt eine Frau ihn an „wo soll das denn bitte sein ich habe nie etwas von einem Krieg gehört auch nicht von weit her. Mein Gatte ist Händler er reist viel umher auch er hat bisher niemals etwas davon erzählt. Seit ihr euch sicher, werter Herr?“

Ein tiefes Nicken folgt darauf von dem Mann: „Ja ich bin mir da voll und ganz sicher!“ Spricht er vorwurfsvoll. Die Frau hebt daraufhin eine Braue und wendet sich abwinkend von ihm ab, „Ach der Spinnt doch!“ Einige der anwesenden taten es ihr gleich und begaben sich wieder auf ihre Plätze.
Wutentbrannt beginnt der alte los zu brüllen in Richtung der abwendenden: „Ihr Banausen! Ihr werdet es alle noch sehen! Ich erzähle keine Märchen es ist alles wahr, das alles passiert in einem Land namens Motoi, dort herrscht seit Jahrhunderten dieser Krieg zwischen Gut und Böse und bald ist es so weit, dann streben die vier Mächte nach größeren Ländereien und werden sich ausbreiten! Sie werden bestimmt vor nichts halt machen, schon gar nicht vor solchen Tölpeln wie ihr es seid.“
Daraufhin wendet er sein Haupt wieder gen der Menschenmasse welche ihm nach wie vor noch gespannt zuhört: „Ihr müsst mir glauben das Land von dem ich spreche ist voller böser Mächtiger Kreaturen…jedoch die Menschen die dort leben sind noch um ein vielfaches Mächtiger. Jedoch treibt ihr unterschiedlicher Glauben und ihre Herkunft in verschiedene Richtungen und sie begannen irgendwann sich zu bekämpfen…sie handeln Gnadenlos, jeder der sich ihnen in den Weg stellt wird getötet. Ob Mann oder Frau sie machen keinen Unterschied. Der Krieg fordert täglich immer mehr Opfer egal welcher Gesinnung.“ Betrübt senkt er sein Haupt und blickt herab.

„Woher wisst ihr denn soviel über dieses Land und den Krieg der dort herrschen soll?“ Fragt ein neugieriger Fremder. „Wart ihr jemals dort?“ Der alte Mann nickt abermals: „Ja…ich war sehr lange dort. Ich wurde dort geboren und lebte fast mein ganzes Leben in diesem Land. Die Bewohner dort haben alle verschiedene…Fähigkeiten kann man es nennen. Einige können Kreaturen der Unterwelt rufen andere rufen Wesen tief aus den Wäldern, es gibt auch Gestalten welche sehr ausgereifte Schusswaffen benutzen um sich zu verteidigen und auch anzugreifen. Man kann sagen das es 4 verschiedene Arten von Bewohnern dort gibt, Menschen mit Fähigkeiten aus dem Bereich der Natur, aus dem Bereich der dunklen Magie, sehr vielfältig und Chaotisch einzustufende Menschen aber auch einfach nur gut gesinnte Menschen die einfach nur ihren Glauben verteidigen wollen. Einige von ihnen haben sich damals schon zusammengeschlossen um ihre gemeinsamen Interessen zu verwirklichen, somit bestreiten sie ihre Kämpfe meist zusammen gegen den Feind. Auch ich bestritt viele Kämpfe, jedoch nur um mich zu verteidigen. Nie tat ich den ersten Schritt und griff jemanden an. Doch ich wurde zu alt und konnte es auch nicht mehr ertragen, täglich wurden neue zerfetzte Kadaver und leblose Körper die Stadttore rein getragen. Es war Schrecklich! Eines Tages nahm ich mir einfach ein Schiff und segelte davon, seit diesem Tage lebe ich nun schon hier und warte auf das Ende.“
„Ach Schwachsinn“, rief einer der Dorfbewohner „jede Woche erzählt der Mann diese Geschichten, der will doch nur Aufmerksamkeit mehr nicht! Hört ihm einfach nicht zu dann gibt er hoffentlich irgendwann Ruhe!“ Einige seiner Zuhörer nickten zustimmend und wendeten sich ebenfalls ab und tranken weiter genüsslich ihr Bier, sich nicht mehr um den alten Trunkenbold kümmernd.

Andere wiederrum blieben dennoch an seinen Lippen hängen und lauschten gespannt weiter seinen Erzählungen. „Könnt ihr uns vielleicht mehr über dieses ferne Land berichten und was sich dort alles zugetragen hat?“

Der alte Mann schien kurz etwas nachdenklich und sein Blick wurde immer trauriger aber schließlich nickt er und erhebt wieder seine Stimme: „Ja ich werde euch gerne etwas über das Land und mein Leben dort erzählen.“ Er nahm nochmals einen kräftigen Schluck Bier ehe er begann seine Geschichte zu erzählen.
Einige der Anwesenden schüttelten nur den Kopf und Verliesen die Kneipe weil sie sich, die in ihren Augen, Lügengeschichten nicht noch einmal anhören wollten die wenigen anderen die dort geblieben sind lauschten gespannt den Worten des alten Mannes...

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BeitragVerfasst am: So Mai 03, 2009 9:55 pm Antworten mit ZitatNach oben

…Der Alte Mann erhob dann seine stimme den gespannten Zuhörern..
„Damals war es eine schlimme Zeit der Finsternis überall herrschte krieg und gewallt,
keiner entkam diesem Krieg wahrlich eine schlimme zeit der Folter und der Angst,
viele verloren ihre Familie und ihre liebenden der hass wuchs in unermessliche.
Nur eine Fraktion hielt sich im Mittelpunkt und hielt reden gegen den Krieg das waren die Weißen und die Christlichen, Sie hielten viele Predigten und versuchten ihren glauben an die Menschheit zu vermitteln, doch Kläglich versagten sie.
Der Krieg ging weiter Magier verzauberten ihre Gegner mit gemeinen und hinterlistigen zaubern andere wiederum Brannten alles ab“ ein Jüngerer Mann erhob sein Gesicht in richtung des alten Mannes „…Hör auf alter Mann du machst dich doch lächerlich“ doch der Alte Trunkenbold ließ sich nicht ab.

„hört mir zu könnt ihr euch das vorstellen sobald man aus dem Schutze des Palastes verlassen war wurde man rücksichtslos und hinterlistig er Mordet nur die Starken die sie verteidigen können überlebten eine weile.“
Der alte Mann schaute Traurig zu Boden und erhob abermals die stimme.
„ ich kann mich auch an eine schönere zeit dort erinnern wo alle in frieden lebten und es nicht so mordlustig zu ging da war die Stadt Motandria noch ein Wahrlicher Augenschein man konnte raus ohne angst zu haben das man überfallen wird und auch ohne angst zu sterben.
Kinder lachten Die so genannten Schelme machten ihre späße und so ging es Jahr für Jahr bis dies anfing mit Sarkranos der dann Motandria zerstörte und Krieg über das land einbrachte.“
Der alte mann traute sich nicht weiter zu sprechen als wieder eine stimme ertönte.
„ Du alter Schwätzer geh nach hause und schlaf deinen Rausch aus, das ist ja nicht zu fassen“.
Der alte ignorierte dies und Schwelgte etwas in seinen Gedanken und fiel in einen leichten Seelen zustand….

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WilliManni
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 06, 2009 10:24 pm Antworten mit ZitatNach oben

*Zur selben Zeit in einem weit entfernten Land*

„Sofortiger Rückzug Männer, es sind zu viele!“, ertönt die Stimme des Anführers Dahlsam der Gruppe D. Doch es war schon zu spät für diese Erkenntnis, die meisten seiner Männer lagen nur noch leblos auf dem Schlachtfeld, umkreist von einer Meterhohen Feuerwand welche vor nichts und niemandem halt machen wollte. Die einst so wundervoll glänzenden Rüstungen der tapferen Soldaten waren nur noch glühender und zerbeulter Schrott…in ihnen gefangen, die verkohlten Leichen der Träger, die Gesichter vom Schmerz verzogen. Markerschütternde Schmerzensschreie von der einen Seite, tosendes Gelächter über den Sieg aus der anderen Richtung und zwischendurch immer mal wieder eine Explosion, das einzige was von der Schlacht noch zu hören war.
Die 5 übrig gebliebenen Untergebenen des Anführers stellten sich rings um ihn auf, schützend halten sie ihre Schilde vor sich lediglich ihre langen mit Blut getränkten Schwerter ragen aus der Formation heraus. Vorsichtig und Schritt für Schritt versuchen sie im Schutz der Feuersäulen das Schlachtfeld lebend zu verlassen. Die Magier welche auf der anderen Seite des Schlachtfeldes standen, gekleidet mit ihren Pechschwarzen Roben mit seltsamen, für Magieunkundige Menschen nicht entzifferbaren, Zeichen erfreuten sich an ihrem Sieg und schienen keine Anstalten mehr zu machen die 6 übriggebliebenen Feinde noch zu verfolgen. Dahlsam schrie noch einmal nach seinen Männern in der Hoffnung das wenigstens noch ein paar überlebende sich irgendwo in den Wäldern versteckt hielten aber der Schrei blieb ungehört und so rannten die 6 Männer so schnell wie ihre schwere Ausrüstung ihnen es ermöglichte in den Wald in Richtung ihres Heimatortes Cubiss um ihrem Kaiser Bericht zu erstatten. „Der Kaiser wird sicherlich nicht erfreut sein…immerhin war es eine ganz einfache Mission die wir erfüllen sollten.“, murmelt Dahlsam leise vor sich hin „Bringt die Händler sicher nach Hellandria, sie werden dort schon erwartet.“ Lautete der Auftrag. „Aber wer konnte schon wissen dass die Erzmagister uns auflauern würden?“ Der Hauptmann musterte im laufen seine Gefolgsleute, er blickte in traurige Gesichter, wie sollte es auch anders sein, sie alle haben ihre besten Freunde heute auf dem Schlachtfeld verloren, aber damit muss man rechnen in Zeiten des Krieges…jeder Krieg fordert seine Opfer.

Zur gleichen Zeit begannen die Magier die Leichen zu durchsuchen in der Hoffnung etwas nützliches zu finden jedoch war das meiste durch das Feuer unbrauchbar geworden. „Ha, das war doch wiedermal ein Spaß, dabei wollten wir doch eigentlich nur einige Höhlen durchstreifen und etwas Erz verdienen, hatten wir ja richtig Glück das wir die Ritter getroffen haben!“ sprach einer von ihnen. „Ja du hast Recht mein Freund die Götter werden Stolz auf uns sein, sogar den Nachschub für die Einheiten in Hellandria konnten wir verhindern! Nun ja lasst uns erst einmal wieder zurück gehen, eine Schlacht haben wir wieder einmal gewonnen den Krieg jedoch noch nicht.“ Die Magier packten ihre Sachen zusammen und riefen ihre Dämonen wieder zu sich und begaben sich danach ebenfalls auf die Heimreise.

Mittlerweile sind die Ritter auch wieder in Cubiss angekommen und haben dem Kaiser Bericht erstattet. Er war ganz und gar nicht erfreut über den Misserfolg von Dahlsams Auftrag und nun muss er auch noch um das Bündnis mit den Streitern aus Hellandria bangen welches sie geschlossen hatten im Laufe des Krieges.

„Ich habe einen dringenden Auftrag für unseren Boten Quirian, er soll unverzüglich aufbrechen nach Hellandria und den Heerführern Bericht erstatten!“ mit diesen Worten verzog der Kaiser sich wieder zurück auf sein Gemach und begann mit den Hauptmännern einen Rückschlag zu planen.

3 Tage später kam Quirian mit der erfreulichen Nachricht zurück das es den Bewohnern aus Hellandria noch gut ginge und das die Lieferung nicht allzu dringend gewesen sei, das Bündnis bestünde weiterhin und sie werden einige Einheiten zu uns senden um den geplanten Rückschlag zu vollziehen.

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elam
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BeitragVerfasst am: So Mai 10, 2009 8:05 pm Antworten mit ZitatNach oben

Der alte Mann in seinen Gedanken verloren hatte zum ersten Mal resigniert. Zum ersten Mal aufgehört weiter zu versuchen die Besucher der Schänke für seine Worte zu begeistern. Just in diesem Moment ertönte ein lauter Knall, als würde das gebäude in sich zusammen fallen. Alle Blicke wanden sich zur Tür, dem Ursprung des Ohren betäubenden Geräusches. In der Türschwelle stand ein Mann, halb nackt. Nur einen Kilt und eine Schärpe um die Brust, die stark auf und ab ging. Er atmete schwer und sein ganzer Körper war völlig nass. Überall fielen Wassertropfen hinab, sogar von seinem flauschigen, in einem kastanientor gehüllten Bart. Sein Blick musterte alle Anwesenden eindringlich und auf jedweden, auf den dieser Blick traf, hatte das Gefühl, dass dieser keineswegs freundlich war. Finster und böswillig wirkte er. Kein Mann in der Schänke wagte es seine Stimme zu erheben, auch wenn sie ihm nur ein wärmendes Tuch angeboten hätten.
Der plaudernde Mann, der erst vor kurzem resigniert hatte, war der Erste, der es wagte nach einigen langen Atemzügen seine Stimme zu erheben. "Sagt werter Herr, was lässt euch so schwer atmen und was kann euch so erzürnt haben", fragte der alte Mann darauf hoffend, dass es nicht seine Geschichten waren. Die Brust ds Mannes ging noch stärker auf und ab, sein muskulöser Köper wirkte nun, nachdem sich eine Muskeln angespannt hatten, noch mächtiger. Doch kein einziges Wort entrann ihm, nur ein leises, jedoch deutlich zu vernehmenden Knurren. Seine ganze Haltung, selbst sein Gesichtsausdruck ließen den alten Mann darauf schließen, dass er jeden Moment los schnellen könnte. Der alte Mann konnte nicht sehen, was der bärtige Mann auf dem Rücken trug, nur der Knauf der Waffe war zu erkennen. Doch allein der Knauf war so riesig und dick, dass er darauf deuten ließ, wie groß die Waffe sein musste. Die Augen des alten Mannes weiteten sich, wie ein geistesblitz durchzog es seinen Körper.
Alles an dem Mann glich dem eines Volkes, dass ihm wohl bekannt war. Er stellte seine eigene These auf die Probe und erhob abermals seine Stimme gen dem Halbnacktem. "Nun gut, wenn ihr nicht gewillt seid darauf zu antworten, werde ich euren Wunsch selbst verständlich nicht abschlagen. Jedoch plagt es mich schon die ganze Zeit", der alte Mann verzerrte sein Gesicht als würde es ihm Schmerzen bereiten und mit seinem Zeigefinger auf seinen Kopf tippelnd, fuhr er fort. "Wie kommt ihr dazu halbnackt durch diese regnerischen Tage zu schreiten. Ohne Schutz, ohne wärmende Kleidung." Der an der Türschwelle stehende Mann vollzog eine abwertende, wegwerfende Gestik mit der Hand. Alle Männer in der Schänke, die während der ganzen Zeit wie versteinert da saßen, zuckten alle zusammen, als der Mann die Gestik vollzog. Dann zum Erstaunen aller Anwesenden erhob der schwer Atmende seine Stimme. "Ihr solltet den Worten dieses alten Mannes Gehör schenken", sein Blick drohte nochmals jedem Manne in der Schänke, ehe er sich einen Platz in einer Ecke suchte und sich in den Stuhl fallen ließ, als wäre nichts geschehen...

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Lilli Wonker
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 11, 2009 2:09 am Antworten mit ZitatNach oben

In tiefer Dunkelheit schlich ein Schatten flink durch die Wälder. Es schien als hätte er ein bestimmtes Ziel vor Augen und strebte Dieses und nur Dieses an.
Nichts hätte ihn wohl aufhalten können.

Der Wind der sich in den Geäst verfingen hatte, lies die Kronen der mächtigen Bäume sich biegen und karger Mondenschein, der durch die Regenwolken brechen konnte, in das Dunkel dringen.
Ein Mondenstrahl fing den Schatten ein und lies eine Gestalt im grünen Gewand erkennen.

Schnell husche die Gestallt weiter, immer wieder fing der Mond sie ein, je mehr sich der Wald lüftete. Mehr und mehr konnte man die Konturen eines Menschen erkennen. In einem Umhang gehüllt, mit Köcher und Bogen auf den Rücken bewaffnet, von denen die regentropfen rannen. Ohne Zweifel ein Bogenschütze.
Die Schnelligkeit erinnerte an die Waldläufer, die in jedem Wald sich heimisch fühlen und mit Bäumen und pflanzen in Harmonie leben können. Ein wildes Volk, so sagt man.

Der Bogenschütze bei dem man nich erkennen konnte ob nun Männlich oder weiblich, rannte so schnell er nur konnte, ohne jedoch aus der Puste zu kommen.

Der schwach sichtbare Mond leuchtete ihm den Weg, der von Feldern gesäumt war.
In der ferne waren kleine schwache Lichter zu erkennen. Dort musste das Dorf liegen, welches er suchte. Denn dort würde er ihn finden.

Von den Lichtern angetrieben, zog der Bogenschütze das Tempo an.

Bald hatte er die Felder hinter sich gelassen und den Dorfrand erreicht.
Ein kurzer Blick zurück über die Schulter verriet ihm das wohl kaum noch Zeit bliebe.
Der Horizont hinter dem Himmel zeigte eine tiefe schwarze Wolke aufziehen. Schwärzer als jede Gewitterwolke es zu sein vermochte.
Selbst die dunklen regenwolken schienen strahlenhell dagegen.

Schnell ging der Bogenschütze durch die Straßen des Dörfchen Schattental. Schnell hatte er die Schenke gefunden, die er suchte. Drinnen hörte er die Stimmen nach Bier rufen, doch eine erzählte eine Geschichte.

Der Schütze stieß die die Tür auf und trat einen Schritt hinein. Mit flinken Blick erfasste er alle Menschen im Raum, selbst den Krieger in der Ecke der durchnäßt vom Regen war.
Nun erst erkannte man das deutlich weibliche Gesicht des Schützen.
Die schenke glich einem Friedhof, so still war es geworden beim eintreten der Bogenschützin.

Alle Blicke waren auf sie gewand, auch die des alten Mannes.
Sie ging sofort auf ihn zu und blieb nur wenige schritte vor ihm stehen.

Der alte Mann sah sie mit großen Augen an.

"Die Zeit zu kämpfen ist gekommen." sagte sie ernst und sieht ihn direkt in die Augen.
Der alte Mann war wie versteinert.
Die Bogenschützin sprach weiter, diesmal an alle gewand. "Die Schwarze Macht formiert sich im Norden und zieht in diese richtung. Kämpft oder flieht." verkündete sie, nickte dem alten Mann und dem Krieger in der Ecke zu und verließ die Schenke schnellen Schrittes wieder. Ihr Aufgabe war fürs erste erledingt.

Die Leute sahen ihr nur mit erschrockenen Augen hinterher, bis sich die Tür wieder schloss.
Stimmen wurden laut und begannen zu diskutieren...

_________________
MFG Lilli^^


Charas:

Denim Salvia-> will HellaGeweihte werden und ist es gewurden und steht nu unter dem Schutz der Göttin Hella
Lillian Macbeth-> hat sich in den Kopf gesetzt
Amazone zu werden, wie ihre Tante Lilli Wonker und hat es Wahr gemacht

Ehemalige:

Lilli Wonker -> Amazonenmatriarchistin ---> Schwester
Rhiannon L. Vanel -> Waldhexe ----> Meisterin
Selina Del`Xar -> Witwe
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